unsere Katzen


unsere Katzen

Katzen gehören schon ein paar Jahre, aber noch nicht all zu lang zu unserem Leben. Wir sind mit Katzen groß geworden, hatten immer wieder eine neue
Samtpfote im Haus. Aber erst als sich unsere privaten Verhältnisse stabilisiert hatten, konnten wir auch im eigenen zu Hause Katzen versorgen.
Wir begannen mit einer, die Freunde abgeben mussten. Wenig später kam die zweite dazu und schließlich nahmen wir zwei Racker aus dem Tierheim
bei uns auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kater RZA

Rasse: Möglicherweise eine bengalische Hauskatze

geboren: Mai 2005
bei uns seit: Weihnachten 2010

Er ist schon ein seltsamer Kater. Er hat sehr hohe Ansprüche, was Streicheleinheiten angeht. Beim Futter wiederum schlingt er alles in sich hinein. Er ist "Captain Kiste", eigentlich aber auch ein großer Angsthase. Und er mag unsere zweite Katze leider gar nicht. Immerhin teilen sie sich gemeinsam das Bett.

 

 

 

 

 

 

 

 

Moonie

Rasse: Europäisch Kurzhaar

geboren: Herbst 2011
bei uns seit: Januar 2012
Herkunft: Tierheim Worms

Sie wurde von der Straße aufgesammelt und landete im Tierheim. Offenbar hat sie schlechte Erfahrung mit Menschen gemacht, denn sie war zu Beginn bei uns extrem scheu. Eigentlich ist sie das auch heute noch. Sie kommt zwar zum Schmusen an, ist aber immer auf der Hut. Sobald die Türklingel schellt, verschwindet sie unter dem Sofa. Sie liebt es, draußen zu sein und ist eine begnadete Jägerin. Sie braucht auch ihre Freiheit und war sogar schon einmal 10 Wochen verschwunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Paco

Rasse: Europäisch Kurzhaar

geboren: ca. 2002
bei uns seit: Januar 2014
Herkunft: Tierheim Laage

Ihn und seinen Bruder haben wir im Tierheim Laage entdeckt und sie haben uns sofort "angesprungen", im wahrsten Sinne des Wortes. Leider waren sie nicht annähernd so gesund, wie man uns im Tierheim versprach. Beide haben/hatten einen angeborenen Herzfehler. Paco leidet unter chronischem Katzenschnupfen und einer Augenentzündung, Milton mussten wir schon nach kurzer Zeit (Anfang 2016) erlösen, weil er durch den Herzfehler Wasser in der Lunge hatte und nicht mehr richtig atmen konnte. 

 

 

 

 
     

Canaro

Rasse: Siam (alter Typ)

geboren: ca. 2016
bei uns seit: 10. Mai 2017
Herkunft: Spanien, Gran Canaria

 

 

 

 

 
     

Esposito

Rasse: Siam-Mix (alter Typ)

geboren: ca. 2016
bei uns seit: 10. Mai 2017
Herkunft: Spanien, Gran Canaria

 

 

 

 
     

Rose

Rasse: Siam-Mix / EKH

geboren: ca. 2016
bei uns seit: 10. Mai 2017
Herkunft: Spanien, Gran Canaria

 

 

 

 
     

Madre

Rasse: Siam-Mix / EKH

geboren: ca. 2015
bei uns seit: 15.07.2017
Herkunft: Spanien, Gran Canaria

     
 
 
Rettungsaktion von Spanischen Katzen
 
 
Normalerweise sind wir aus mehreren Gründen nicht an solchen Rettungsaktionen beteiligt: Tiere im Ausland retten ist ein Faß ohne
Boden, es verschlingt Unsummen an Geld,dass in kleineren heimischen Projekten besser angelegt ist und: mit Katzenrettung haben
wir kaum Erfahrung und für die Tierart nur geringe Kapazität.
 
Aber dieser Fall ist anders:
 
Besonders ... weil er ganz unglücklich zu Stande gekommen ist und die armen Tierchen mal wieder durch den Menschen enttäuscht, verraten und
verlassen wurden. Und nun müssen wir (anderen) Menschen das Ausbügeln.
Besonders meine liebe Freundin Melanie, die den Fall "entdeckt" hat, kann kaum eine Nacht noch ruhig schlafen, wenn/weil sie die betreffenden
4 Katzen nicht gut untergebracht weiß - mittlerweile sind es 9 geworden, weil eine tragende Katze geworfen hat.
 
Melanie hat auf Gran Canaria eine säugende, ausgehungerte Katze entdeckt. Herrenlose Katzen sollte man nicht füttern. Denn dadurch verschlimmert
sich deren Leid nur - weil sich die Katzen vermehren (können). Statt 1 Hungernden hat man dann plötzlich 6 Hungernde, und dann 20 und so weiter.
Aber diese Mutterkatze war nicht herrenlos. Sie gehörte einer Familie in einer Bungalow-/Ferienanlage (dort wohnt/wohnte auch Melanie). Diese Familie
hatte sich insgesamt 4 Katzen angeschafft, wollten wohl länger bleiben. Nun halten es die Spanier (und das scheint ansteckend zu sein) nicht so mit
der Tierliebe und ... fütterten sie schlecht und unzureichend. Das sie sich schon vermehrten war sicher auch nicht geplant. Meine Freundin wollte nur
etwas unterstützen, weil die Mutterkatze so ausgemergelt aussah. Und sie fütterte etwas zu. Mit dem Glauben, dass die Katzen ein zu Hause haben.
Dort gingen sie die erste Zeit auch immer hin.
 
Wochen später fand meine Freundin heraus, dass die Familie plötzlich einfach weggezogen ist. Und die Katzen da ließ. In Spanien. Auf der Insel.
Herrenlos. Aussichtslos. Und meine Freundin hatte nun dummerweise die Katzen angefüttert. Es sind keine Straßenkatzen, es sind keine Wildkatzen.
Es sind Katzen, die einfach zurückgelassen wurden, wie Möbel, die man nicht mehr braucht. Sie haben sich an meine Freundin erinnert und dort nun
jeden Abend um Futter gebettelt. Wem würde es nicht das Herz zerreißen ... und meine Freundin füttert sie nun durch. Wohlwissen, dass es so nicht
weitergehen kann.
 

Niemand anderes in der Ferienanlage will die Katzen. Sie haben keine Zukunft auf Gran Canaria. Denn Katzen sind dort nicht so gern gesehen.

Meine Freundin bot einer Hausverwalterin sogar an, das Futter der Tiere zu bezahlen, lebenslang, die Frau müsse nur die Katzen füttern - kein Interesse.
Der Tierschutzverein vor Ort kann nicht helfen (nur bei der Organisation).
 
Wenn die Katzen nicht von uns gerettet werden, landen sie in einer Tötungsstation und werden dann innerhalb 1 Woche umgebracht, sollten sie keinen
neuen Besitzer finden. Der einzige Ausweg für die Katzen ist die Rettung nach Deutschland. Wir, die Kleintier-Notstation Quarnbek, würden die Katzen
aufnehmen.
 

Unglücklicherweise waren die Katzen nicht kastriert und eine Mutterkatze war tragend. Auch um die Babies würden wir uns kümmern.

5 Kitten hat die Mutter zur Welt gebracht. Sie müssen noch in Spanien bleiben. Wegen der Ausreisebestimmungen dürfen sie Spanien erst mit 4 Monaten verlassen. Sie werden dann erstmal noch nicht kastriert sein, denn das macht man bei Katzen erst zwischen dem 6. und 9. Lebensmonat.

 
 
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